Hintergrundbild Deutsches Kinderhilfswerk

Die Positionen des Deutschen Kinderhilfswerkes


Einleitung-PositionenAm 20. November 1989 wurde die UN-Kin­der­rechts­kon­ven­tion verabschiedet. Obwohl seitdem einige Fortschritte für Kinder und Jugendliche in Deutschland erreicht werden konnten, ist unser Land immer noch kein kin­derfreundliches Land. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert deshalb einen grundlegenden Perspektiv- und Politikwechsel in der bun­des­deut­schen Kinder- und Jugendpolitik. Nach der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­tion haben Kinder einen An­spruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung, auf Förde­rung und Schutz, eine gewaltfreie und sie schützende Erziehung, auf Bildung und Ausbildung, auf eine Er­ziehung zu de­mo­kra­ti­­schen Einwoh­nerinnen und Einwohnern sowie auf ihre angemessene Beteiligung am politischen und ge­sell­schaft­li­chen Leben. Zwischen der Zielsetzung der Konvention und ihrer Verwirklichung in Deutschland klafft jedoch noch eine große Lücke – die hier vorgestellten Positionspapiere des Deutschen Kinderhilfswerkes machen dies deut­lich. Deshalb müs­sen Bund, Länder und Kom­munen mehr als bisher Kinder in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen. Diese Po­si­tions­pa­pie­re können dabei als Handlungsanleitung dienen.