Hintergrundbild Deutsches Kinderhilfswerk

Bei Übergabe Mord
Mörder unter uns
Mörderspiel

Kurzbeschreibung:

Das Spiel kann mehrere Tage dauern und sehr gut "nebenbei" gespielt werden. Per Los wird ein "Mörder" bestimmt. Dieser "tötet" die anderen durch Zeigen seines Loses. Die Übrigen müssen herausfinden, wer mordet. Der "Mörder" versucht hingegen, alle zu "töten", bis kein "Opfer" mehr vorhanden ist.

Methodentyp

Spiel

Altersgruppe:

14 - 99 Jahre

Gruppengröße:

12 - 100 Personen

Gruppeneigenschaften

Jugendliche
Erwachsene

Dauer

mehrtägig (zusammen)

Ort

drinnen und draußen

Verfahrensart

beobachten

Phase

phasenübergreifend

Spielart

Gruppendynamisches Spiel
Spielaktion

Spielcharakter

Ausscheidungsspiel

Anzahl Personal

1

Personal

(Spiel-) Leiterin/(Spiel-) Leiter

Vorbereitungsaufwand

gering

Materialbedarf

gering

Sozialform

in der Gesamtgruppe

Ziele

Förderung und Anregung der Kommunikation
Förderung und Anregung der Wahrnehmung
Spaß haben und lachen

Durchführung:

1. Zu Beginn des Spiels zieht jede/r einen Zettel, auf dem ihre/seine Rolle vermerkt ist. Dabei gibt es einmal die Rolle des Mörders (mit dem Wort Mörder gekennzeichneter Zettel). Die übrigen Rollen sind Opfer (mit X gekennzeichnete Zettel/leere Zettel).
2. Gemordet wird durch das Zeigen des Zettels mit der Aufschrift "Mörder" oder durch die Aussage "Du bist tot".
3. Es dürfen beim "Morden" keine (lebenden) Zeugen/Opfer anwesend sein.
4. Diejenigen, die dem Mörder zum Opfer gefallen sind, tragen sich so bald wie möglich nach der Begegnung mit dem "Mörder" in eine vorbereitete Liste ein (Name des Opfers, Zeitpunkt des Todes, Ort des Todes).
5. Die noch lebenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer können jederzeit in der Gesamtgruppe einen "Verdacht" äußern, bzw. die Gesamtgruppe zusammenrufen, um ihren Verdacht öffentlich zu machen. Dafür muss die/derjenige Teilnehmer/in, die/der den "Verdacht" äußern will, sagen: "Ich habe einen Verdacht" oder "Ich möchte einen Verdacht äußern". Dann muss der Namen der verdächtigen Person genannt werden. Die genannte Person muss wahrheitsgemäß sagen, ob sie der Mörder ist oder nicht. Ist der "Verdacht" unbegründet, ist die/derjenige, die/der ihn geäußert hat, ebenfalls Opfer. Ist er richtig, ist der Mörder gefunden und das Spiel kann von Neuem beginnen.

Hinweise für Durchführung:

- Das Spiel kann über mehrere Tage fortlaufend gespielt werden.
- Die "Opfer" dürfen bei ihrer "Ermordung" nicht durch Schreie auf sich oder den "Mörder" aufmerksam machen.
- Der "Mörder" darf keinen "Massenmord" durch das Rufen "Ihr seid tot" oder das Zeigen des Zettels innerhalb der Gesamtgruppe oder einer Teilgruppe begehen. Es darf immer nur ein Teilnehmer durch den "Mörder" "umgebracht" werden.
- Die "Opfer" dürfen den noch lebenden Teilnehmern den Namen des "Mörders" nicht verraten.

Pädagogische Hinweise:

keine

Vorbereitungen:

Erstellen einer Liste, in die sich die Opfer eintragen.
Erstellen von Rollenzetteln, auf denen jeweils "Mörder" oder "Opfer" vermerkt sind (so viele wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer)

Personelle Erfordernisse:

keine

Benötigtes Material:

Zettel,
Stift,
eine Liste, in der die Opfer sich eintragen.

Voraussetzungen am Veranstaltungsort:

eine freie Wand zum Anbringen der "Opfer-Liste"

Varianten:

1. Variante: Bei sehr großen Gruppen können auch zwei, drei oder mehr Mörder eingesetzt werden.

Sonstiges:

keine Angaben