Kinder- und Jugendvertretungen: Repräsentative Formen der Beteiligung
Eine fallstudienorientierte Skizze unter besonderer Berücksichtigung norddeutscher Länder
In diesem Text geht es um die parlamentarisch organisierten Formen der Partizipation
von Kindern und – vor allem – Jugendlichen. Kernstück ist das Bemühen, eine ordnende
Systematik in die Vielfalt der tatsächlich praktizierten Kinder- und Jugendvertretungen
zu bringen.
Es existieren (und existierten) beispielsweise Kinder- und Jugendparlamente, Jugendbeiräte,
Kinder- und Jugendforen, Jugendräte und Jugendgemeinderäte. Zum Teil sind diese
Beteiligungsformen aus unterschiedlichen Ansätzen und Ansprüchen gewachsen, zum
Teil werden gleiche oder ähnliche Einrichtungen mit verschiedenen Namen belegt, mitunter
erhalten ganz verschiedene Beteiligungsformen aber auch identische Bezeichnungen.
Eine erste Überblicksorientierung bietet der vorangegangene Beitrag (Baustein 5.1).
Durch ausführliche Schilderungen realer Projekte (Zustandekommen, Konzept, Entwicklung,
Erfolge, Schwierigkeiten) und anhand aufbereiteter Ergebnisse von
Erkundungen und Erhebungen werden die unterschiedlichen Formen vorgestellt und in
das gesamte Spektrum eingeordnet. Die Übersicht beschränkt sich nicht auf den deutschsprachigen
Raum, sie verweist ebenfalls – auch wenn dies nur in kurz möglich ist – auf
Entwicklungen im Ausland (etwa in Frankreich, Dänemark und Italien), wo sich sehr
spannende und interessante Ansätze für parlamentarische Beteiligungsformen finden.
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