Innovativ und effektiv: neue qualitative Methoden der Sozialraum- und Lebensweltanalyse
Methoden der Sozialraum- und Lebensweltanalyse II
Für Sozialraum-Untersuchungsmethoden aus der Methodik der Jugendarbeits-Ethnografie
– etwa die Teilnehmende Beobachtung oder die Erkundung – ist kennzeichnend,
dass neben dem hohen fachlichen Ertrag (Aussagen zu den subjektiven Lebenswelten)
sozusagen „als Nebeneffekt“ auch erhebliche pädagogische Potenziale in dieser Untersuchungsstrategie
stecken. Qualitative Forschungsmethoden dieses Typs können im
Rahmen von Sozialraum- und Lebensweltanalysen – pädagogisch gewendet –
Aktionscharakter gewinnen und als Teil von Partizipationsprojekten auch ohne den
Untersuchungsaspekt aktivierenden Charakter gewinnen.
Für Sozialraum-Untersuchungsmethoden aus der Methodik der Jugendarbeits-Ethnografie
– etwa die Teilnehmende Beobachtung oder die Erkundung – ist kennzeichnend,
dass neben dem hohen fachlichen Ertrag (Aussagen zu den subjektiven Lebenswelten)
sozusagen „als Nebeneffekt“ auch erhebliche pädagogische Potenziale in dieser Untersuchungsstrategie
stecken. Qualitative Forschungsmethoden dieses Typs können im
Rahmen von Sozialraum- und Lebensweltanalysen – pädagogisch gewendet –
Aktionscharakter gewinnen und als Teil von Partizipationsprojekten auch ohne den
Untersuchungsaspekt aktivierenden Charakter gewinnen.
Im folgenden Beitrag sollen nun weitere qualitative Methoden der Sozialraum- und
Lebensweltanalyse vorgestellt werden, die in der jüngsten Zeit vom Autor an der
Universität Lüneburg völlig neu entwickelt, erfolgreich evaluiert und in die Praxis
implementiert wurden, nämlich:
die Sozialraumwerkstatt
das Bewegungsinterview
der Schnelle Sozialraum-Check
der Aktivierende Poster-Fragebogen
die Objektive Landkarte (Punktmethode)
Diese innovativen Methoden folgen weniger einer ethnografischen Methodik, weisen
aber ebenso wie die weiter oben genannten Methoden einen starken Akzent der Jugendarbeitsdidaktik
mit vielen aktivierenden und sinnlichen Spaß-Elementen auf. Gleichzeitig
integrieren sie die in der letzten Zeit stark diskutierten sogenannten Großgruppen-
Methoden.