Hintergrundbild Deutsches Kinderhilfswerk

 


Kurzübersicht

Wenn Jugendliche in einer Gemeinde mit etwa 2.500 Einwohnern etwas erreichen wollen, dann sind die Wege zu den Entscheidungsträgern meist recht kurz. Der Bürgermeister kennt viele Jugendliche mit Namen und der selbst­ver­wal­te­te Jugendtreff befindet sich im Erdgeschoss des Rathauses. Alles „easy“ also für die Jugendlichen vom Dorf? Na­tür­lich nicht, denn auch in einem kleinen Gemeinwesen funktioniert Partizipation nicht von selbst. Auch hier braucht es Er­wach­sene, die ein offenes Ohr für Jugendliche haben, die bereit sind, zwischen den Zeilen zu lesen und Ju­gend­li­che er­­mu­­ti­­gen, sich für ihre Vorstellungen starkzumachen.

So war es, als eine Handvoll Teenies zwischen 10 und 12 Jahren eines Nachmittags beim Bürgermeister im Büro ste­hen und fragen, ob es nicht möglich wäre, eine Skater-Anlage in der Gemeinde zu bauen. Der Bürgermeister schmet­tert das Anliegen der Teenies nicht ab, sondern fordert sie auf, eine Unterschriftenaktion für eine Skater-Anlage zu star­ten. Die Jungs – Mädchen waren nicht beteiligt – ziehen durch das Dorf und finden breite Unterstützung. Kurze Zeit spä­ter übergeben sie dem Bürgermeister eine Liste mit mehr als 80 Unterschriften jugendlicher Skater.

  1. Basisphase: Initiative - Analyse - Bedarf
  2. Lösungsphase: Ideenfindung - Prüfung - Prioritäten (z.B. Zukunftswerkstatt)
  3. Planungsphase: Planung - Organisation - Verwaltung (z.B. Planungszirkel)
  4. Realisierungsphase: Verwirklichung - Evaluation - Nachhaltigkeit (Umsetzung, Mithilfe beim Bau usw.)

Zur besseren Anschaulichkeit schließt der Baustein mit einem Praxisbeispiel einer solchen Beteiligungsspirale ab.

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