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Das 14. Bundestreffen engagierter Kinder und Jugendlicher

14. Bundestreffen engagierter Kinder und Jugendlicher
Die ersten teilnehmenden Projekte stehen fest

Die Messlatte für die Bewerbung um die Teilnahme am 14. Bundestreffen engagierter Kinder und Jugendlicher lag in diesem Jahr höher als sonst. Gesucht wurden spannende Ideen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. Unter dem Motto ‚20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – Vorfahrt für Kinderrechte!“ haben sich Projekte aus ganz Deutschland Gedanken gemacht, wie die Kinderrechte noch besser in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden können und wie es gelingen kann, den Erwachsenen deutlich zu machen: ‚Hey, wir sind hier und wir haben Rechte!’.

Bisher sind es elf Projektgruppen, die im September nach Berlin reisen und ihre Ideen zu den Kinderrechten am 20. September, dem Weltkindertag, einer breiten Öffentlichkeit präsentieren werden.

Projektgruppe: Ev. Kirchengemeinde Eickenrode
Kinderrecht (UNK): Art. 19 + 34
Kurzkonzept: - Aktionen und Information zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewaltanwendung, Misshandlung, Verwahrlosung
- Entwurf von STOP-Buttons
- Collage aus Zeitungsartikel-SCHLAG-Zeilen
Aktionszeitraum: Sommerferien 2009
Patin/Pate: Zeitungsredakteur
Heckenrose e. V.
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Projektgruppe: Forscherkids Eickenrode
Kinderrecht (UNK): Art. 16
Kurzkonzept: Schutz der Privatsphäre, Ehre, Briefgeheimnis, Darstellung der Situation, dass Eltern und LehrerInnen das Recht des Kindes auf Privatsphäre missachten und einen Liebesbrief lesen, Schreiber und Adressatin öffentlich bloßstellen wollen und die Reaktion der Klassengemeinschaft darauf, um das Recht der Betroffenen zu schützen (Video, Sketch...)
Aktionszeitraum: Sommerferien 2009
Patin/Pate: Rechtsanwalt Giese
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Projektgruppe: Kinder- und Jugendhaus "Blauer Elefant" Halle
Kinderrecht (UNK): Art. 12
Kurzkonzept: Mitbestimmen ist (k)ein Kinderspiel! Ein Kinder- und Jugendbeirat für die Silberhöhe
Die Silberhöhe in Halle ist eine typische Plattenbausiedlung, viele Familien mit Kindern wohnen hier. Doch um die Rechte dieser Kinder ist es nicht so gut bestellt: Angefangen vom Recht auf eine warme Mahlzeit bis zum Recht, als Experte seine Lebenswelt mit gestalten zu dürfen und dies auch zu können...
Aus diesem Grunde wollen wir gemeinsam mit dem Jugendamt und dem Kinderschutzbund Halle einen Kinder- und Jugendbeirat in unserem Stadtteil aufbauen.
Wir wollen Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche sein, haben für alles und jeden ein offenes Ohr, wollen informieren, aktivieren, begleiten, unterstützen und stärken...
Denn damit Kinder lernen, sich aktiv für ihre Rechte einzusetzen, brauchen sie soziale Fähigkeiten und Wissen. Gemeinsame Projekte ermöglichen dies.
Als erstes Projekt gestalten wir ein lebensgroßes Kinderrechtespiel, welches im Vorfeld der Gründung des KJR Silberhöhe durch die Stadt wandern wird. Damit können wir über Kinderrechte gemeinsam ins Gespräch kommen und weitere Kinder und Jugendliche einladen, bei unserem Projekt mitzumachen.
Am 20.11.2009 wird der KJR Silberhöhe mit einer Kinderrechteparty offiziell eingeweiht.
Aktionszeitraum: April/Mai 2009: die Idee
Juni-August 2009: Kinderrechtspiel entsteht
Juni-November 2009: KJR bildet sich
20.11.2009: offizieller Startschuss, Kinderrechteparty
Patin/Pate: Katharina Brederlow, Amtsleiterin Jugendamt
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Projektgruppe: Schülerrat der Theodor-Angerhausen-Schule Dormagen
Kinderrecht (UNK): Art. 13
Kurzkonzept: Anlass: Demonstration der Rechten PRO-NRW und PRO-KÖLN in Dormagen. Die Innenstadt (unser Schulbezirk) wurde von der Polizei abgesperrt. Geschäfte und OGS wurden mittags geschlossen. Kinder durften nicht raus zum Spielen. Viele waren verunsichert oder hatten Angst.
Wir wollen dafür sorgen, dass Kinder in kindgerechter Sprache über die rechten Gruppen aufgeklärt werden. Wir suchen Mitstreiter, die uns helfen, dafür eine Broschüre, einen Radiospot oder als Kindernachricht aufgemachte Berichte herzustellen. Wir möchten, dass alle Kinder politisch informiert werden, damit sie später nicht verführt werden können. Unser Motto: Nur aufgeklärte Kinder sind starke Kinder!
Aktionszeitraum: so schnell wie möglich, wir bleiben dran, bis unsere Idee umgesetzt ist - und wenn es Jahre dauert!
Patin/Pate:  
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Projektgruppe: Kinderortsbeirat Reutershagen im Rostocker Freizeitzentrum
Kinderrecht (UNK): Art. 24
Kurzkonzept: Der Kinderortsbeirat beschäftigt sich mit dem Thema Gesundheit, damit alle Kinder "gut drauf" sind und fröhlich, selbstsicher, kräftig durchs Leben gehen. Wir wollen einen Projekttag selbst gestalten mit den Themen Bewegung - Ernährung - Entspannung -> gut drauf (siehe Gesundheitsbaum auf unserem Plakat).
Wir wollen gemeinsam mit Jugendgruppenleitern Angebote ausprobieren, wie: Essensfest - Speisen selbst zubereiten; neue Sportspiele, auf Traumreise gehen...
Mit diesem Tag wollen wir Lust auf und Spaß an neue(n)und gesunde(n) Gewohnheiten bekommen. Unseren Paten lernten wir an der Kinderuniversität kennen beim Thema "Machen Bonbons dick?".
Später wollen wir für Kindergruppen in den Ferien unsere Erfahrungen bei "Gut drauf" weitergeben.
Aktionszeitraum: März 2009: Auswahl des Kinderrechtes nach Diskussion
September 2009: Projekttag "Gut drauf!"
Patin/Pate: Dr. med. Philip Michel, Mediziner und Ernährungswissenschaftler
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Projektgruppe: Internat. KiJuPa "Neiße" Zittau
Kinderrecht (UNK): Art. 31
Kurzkonzept: Im Rahmen der 12. Zittauer Kinderwoche mit dem Motto "Kindsein braucht Zeit" organisiert und veranstaltet das Int. KiJuPa die Internationale Fahrradrallye am 02.06.2009, an welcher 15 Mannschaften der Klassenstufen 8 und 9 aus Polen, Tschechien und Deutschland teilnehmen. Die Jugendparlamentarier gestalten eine Fahrradtour durch Zittau mit insgesamt zehn Stationen. An diesen Stationen sind Aufgaben zu lösen. Diese haben Fragen zum Allgemeinwissen (Europafragen, Tierreich, Erste Hilfe, Lebensmittelkunde, Verkehrssicherheit u. v. m.) zum Inhalt. Des Weiteren müssen alle Teilnehmenden selbst aktiv werden (z. B. Reifenwechsel). Alle Stationen werden von Mitgliedern des Int. KiJuPa betreut. Die Jugendparlamentarier tragen damit trinational zur Verwirklichung und aktiven Umsetzung des Art. 31 UNK bei.
Aktionszeitraum: Im Rahmen der 12. Zittauer Kinderwoche am 02.06.2009 von 09:00 bis 14:30 Uhr
Patin/Pate: Stadtverwaltung Zittau
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Projektgruppe: Kids aus Nordhausen-Ost gegen Fertigkost
Kinderrecht (UNK): Art. 24
Kurzkonzept: Kochen lernen mit pädagogischem Hintergrund. Recht auf gesunde Ernährung trotz geringer Ressourcen. Idee ist direkt auf Kinder mit sozial schwachem Hintergrund ausgerichtet. Nur unter fachlicher Anleitung (gelernter Koch) zwei Tage in der Woche.

1. Tag: Theorie - Wir gestalten ein eigenes Rezeptbuch mit Fotos und Bildern. Auf dem Niveau der Kinder werden Wissen, Fertigkeiten im Umgang mit Lebensmitteln, Schnitttechniken, Verfahrensmethoden vermittelt.

2. Tag: Das direkte Kochen unter fachlicher Betreuung
Ziel: Prävention gegen Armutsfettsucht, Unter- und Mangelernährung
Aktionszeitraum: zwei Tage in der Woche ein bis zwei Stunden
Patin/Pate: Landratsamt Nordhausen
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Projektgruppe: Kinder- und Jugendbeirat STW Bremerhaven
Kinderrecht (UNK): alle Artikel
Kurzkonzept: Der KJB will gemeinsam große Blöcke bauen, aus denen eine Pyramide geschichtet werden kann. Auf jeden Block soll jeweils ein Kinderrecht der Vereinten Nationen stehen und abgebildet sein. Insgesamt hat die Pyramide zehn Blöcke.
Die Pyramide ist eine interaktive Aktion, die jederzeit verändert und umgestaltet werden kann und soll. Zum Weltkindertag 2009 soll die Pyramide öffentlich in der Fußgängerzone in Bremerhaven aufgebaut werden.
Jedes Kind und jeder Jugendliche hat ein anderes Bewusstsein und eine andere Lage und kann so die Pyramide individuell gestalten. Jugendlichen sind beispielsweise andere Rechte wichtiger als kleineren Kindern. Dabei bestimmt jeder selbst die Basis und die Spitze mit dem wichtigsten Kinderrecht. Auf die Spitze wird ein Vorfahrtsschild gestellt, da die Aktion unter dem Motto "Vorfahrt für Kinderrechte" steht. Diese Pyramide kann mit anderen diskutiert und erneut umgestaltet werden.
Um so viele Kinderrechte wie möglich kennen zu lernen und die Möglichkeit zu haben, sich mit anderen über sie auszutauschen, war uns besonders wichtig, eine interaktive Aktion mit mehreren Rechten zu gestalten, da in Bremerhaven viele Kinder nicht das Wissen haben, dass es Kinderrechte gibt.
Aktionszeitraum:  
Patin/Pate: Melf Grantz, Stadtrat
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Projektgruppe: Kinderwald Hannover
Kinderrecht (UNK): Art. 12
Kurzkonzept: Der Kinderwald Hannover ist eine 7 ha große ehemalige Brachfläche, die seit dem Frühjahr 2000 mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gestaltet und weiterentwickelt wird.
Die Jugendgruppe Kinderwald möchte eine Fotostrecke auf dem Gelände aufbauen und Kinder aus den umliegenden Schulen, Kindergärten oder auch "einfach so" aus den umliegenden Stadtteilen zu Aktionen einladen, um gemeinsam die Natur zu erkunden und auch z. B. einen großen Traumfänger zu bauen.
Im Kinderwald können viele Kinderrechte aktiv umgesetzt werden. Darüber möchte die Jugendgruppe informieren.
Aktionszeitraum: Start der Ausstellung: Frühjahr 2010 für ca. acht Wochen - bis dahin Vorbereitung und Konzeptweiterentwicklung
Patin/Pate: BMin Ingrid Lange (angefragt)
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Projektgruppe: Jugendwerk Ostbevern
Kinderrecht (UNK): Art. 33
Kurzkonzept: Wir haben uns für den Art. 33 entschieden, da wir auch im ländlichen Bereich merken, dass viele Kinder früher anfangen, Alkohol zu trinken, mehr Fernsehen gucken, viel im Internet sind. Wir haben Sorgen, dass Sucht früher anfängt, die Kinder sich abkapseln und es selber gar nicht merken. Also werden wir ein Projekt starten, indem wir versuchen möchten, andere Kinder zu stärken, damit sie nicht süchtig werden. Das Projekt wird folgendes beinhalten:
Einrichtungen für Kinder in Ostbevern (fünf Kindergärten und zwei Grundschulen) untersuchen und schauen, ob und wie dort Kinder gestärkt werden;
eine Umfrage starten, indem wir das Freizeitverhalten der Kinder untersuchen.
Mit den Ergebnissen möchten wir dann in drei verschiedenen Gruppen weiterarbeiten: wir möchten Kindern Alternativen zu Fernseher und Computer aufzeigen, Tipps zur Stärkung des Selbstbewusstseins weitergeben und auch Lerntipps für bessere Noten geben.
Aktionszeitraum: Juni 2009 bis Dezember 2009
Patin/Pate: Rainer Uthmann
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Projektgruppe: Kinderortschaftsbeirat Winzerla
Kinderrecht (UNK): Art. 19
Kurzkonzept: "Ich bin unschlagbar!"
Im November 2008 gründeten engagierte Kinder einen Kinderortschaftsbeirat (KIOB) für den Stadtteil Winzerla in Jena. Die Kinder wollen ihr Wohngebiet verbessern und sich auch für andere Kinder einsetzen.
Seit Februar beschäftigen sie sich intensiv mit den Kinderrechten. Die Entscheidung, welches Kinderrecht ihnen am wichtigsten ist, fiel ihnen sehr schwer. Ende April stimmten sie dann für das Recht nach Art. 19, denn sie meinen, eine Ohrfeige o. ä. ist in vielen Familien üblich und das ist gemein. Nun wollen sie etwas dagegen tun und auf das Recht aufmerksam machen.
Sie wollen sich beim Kinderschutzdienst "Strohhalm" in Jena über seine Arbeit informieren und dieses Wissen dann an viele andere Kinder weitergeben.
Zum Stadtteilfest am 19. Juni 2009 in Winzerla wollen die Kinder durch Mitmachaktionen, wie "Backpfeifen" verteilen, Buttons und Luftballons gestalten (Luftballons steigen lassen) auf das Recht aufmerksam machen.
Derzeit suchen sie sich weitere Helfer für die Vorbereitung. Diese Aktion soll im Herbst beim Herbstfest nochmals wiederholt werden - wahrscheinlich mit neuen Ideen. Dazu wollen sie die Presse einladen.
Das gestaltete Plakat wird kopiert, laminiert und als Brettspiel weiter ausgebaut.
Aktionszeitraum: April 2009 bis September 2009
Patin/Pate: Käthe Brunner, Leiterin des Jugendamtes Jena
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Projektgruppe: KiezExperten vom Lortzingclub Berlin
Kinderrecht (UNK): Art. 19
Kurzkonzept: Die Fotostory „Kinder haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung“ entstand im Hinblick auf das 20-jährige Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention.
Fred kommt mit einer schlechten Note in der letzten Arbeit nach Hause. Sein Vater ist wütend und schließlich schlägt er ihn sogar. Fred sucht Rat bei seinen Freunden und im Internet und findet schließlich heraus, dass er sich an das Jugendamt wenden kann. Seine Freunde begleiten ihn dorthin und die Mitarbeiterin ist sehr freundlich und hilft Fred. Sie erklärt ihm, dass er ein Recht auf gewaltfreie Erziehung hat und bittet schließlich den Regionalen Sozialdienst, Kontakt zu Freds Vater aufzunehmen und mit ihm zu reden, damit er seinen Sohn nie wieder schlägt.
Aktionszeitraum: Mai/Juni 2009
Patin/Pate:  

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